Auch Inter-Keeper Sommer lobt Bayer 04
Bisseck zollt Leverkusen Respekt, lässt eine Frage aber unbeantwortet
Ein insgesamt zu passiver italienischer Meister hat in Leverkusen spät noch eine Niederlage kassiert. „Maximal unglücklich“ nannte das der in Köln geborene und dort zum Profi gereifte Yann Bisseck, der den Gegner aber auch loben musste.
Yann Aurel Bisseck hat sich mit erst 24 Jahren zum Stammspieler von Inter Mailand entwickelt und seinen ohnehin längst steilen Karriereweg mit diesem Schritt auf ein neues Level gehoben.
Am Dienstagabend beim Gastspiel der Nerazzurri in Leverkusen trat der Innenverteidiger schon zum neunten Mal in der Champions League auf den Rasen. „Viel besser wird`s als Fußballer nicht, vielleicht noch eine Weltmeisterschaft“, sagte Bisseck kurz nach der spät kassierten 0:1-Niederlage am DAZN-Mikrofon. Bezüglich seiner Rolle als gesetzter Akteur neben Größen wie Alessandro Bastoni sei er „einfach nur froh, auf diesem Niveau angekommen zu sein und solche Spiele machen zu dürfen“.
Bescheiden fügte der Abwehrmann noch an: „Ich hab trotzdem noch viel Verbesserungspotenzial. Aber fürs Erste – glaube ich – mach ich meine Sache ganz gut.“
Weniger gut für ihn und den italienischen Meister, der mit einem Torverhältnis von 7:0 und als Tabellenzweiter dieser neuartigen Champions League in die BayArena gekommen war: der kassierte Treffer in der 90. Minute durch Nordi Mukiele, das damit verbundene erste Gegentor und die erste Niederlage in dieser CL-Saison. Zugleich verpassten die Lombarden so auch einen neuen Rekord in der Königsklasse: Noch nie startete ein Team mit null Gegentoren an den ersten sechs Partien einer CL-Saison.

Und am Ende eben mit 0:1 verloren. In Leverkusen. Im Rheinland. Nur knapp 18 Kilometer entfernt von Köln. Bissecks Geburtsstadt, wo der 2000er Jahrgang beim hiesigen „Effzeh“ zwischen 2007 und 2019 ausgebildet und zum Profi aufgestiegen war, ehe nach diversen Leihstationen der Wechsel zum dänischen Erstligisten Aarhus und schließlich der Schritt zum FC Internazionale anstand.
Womöglich tat Bisseck deswegen eine Pleite gegen die Werkself doppelt weh. Oder? Seine Antwort versehen mit einem breiten Grinsen: „Das lasse ich lieber unbeantwortet.“
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