Champions League 2026/27: Acht Gegner, eine Tabelle, vier deutsche Clubs

Redaktion / 07.09.2026

Teilen
Champions-League-Start 2026/27

Acht Spiele, acht verschiedene Gegner und eine gemeinsame Tabelle mit 36 Mannschaften: Beim Champions-League-Start 2026/27 gibt es keine festen Gruppen und keine Rückspiele gegen dieselben Teams. Jeder Club erhält durch die Auslosung seinen eigenen Weg durch die Ligaphase.

Das sorgt bereits vor dem ersten Spieltag für unterschiedliche Ausgangslagen. Während einige Mannschaften auf mehrere Titelkandidaten treffen, bekommen es andere zunächst mit vermeintlich leichteren Gegnern zu tun. Entscheidend ist am Ende jedoch nur die Position in der gemeinsamen Tabelle.

Vier deutsche Clubs, vier unterschiedliche Ausgangslagen

Bayern München geht als Deutscher Meister und Halbfinalist der vergangenen Champions-League-Saison in den Wettbewerb. Gegen den späteren Titelgewinner Paris Saint-Germain schied Bayern nach zwei engen Spielen mit insgesamt 5:6 aus. Das Ziel für die neue Saison dürfte daher erneut weit über das Erreichen der Ligaphase hinausgehen.

Borussia Dortmund startet als deutscher Vizemeister. Nach einer stabilen Bundesliga-Saison steht nun die Frage im Raum, ob die Mannschaft ihre Leistungen auch gegen Europas beste Clubs bestätigen kann.

RB Leipzig kehrt nach dem dritten Tabellenplatz auf die internationale Bühne zurück. Der VfB Stuttgart komplettiert das deutsche Teilnehmerfeld. Die Schwaben sicherten sich am letzten Bundesliga-Spieltag den vierten Platz und damit erneut die Teilnahme an der Champions League.

Für alle vier Mannschaften gilt: Acht Spiele bieten genügend Möglichkeiten, Punkte zu sammeln. Gleichzeitig bleibt wenig Raum für längere Schwächephasen.

Diese Duelle bestimmen den ersten Spieltag

Die Auslosung hat mehrere Begegnungen hervorgebracht, die bereits zum Auftakt besondere Aufmerksamkeit verdienen.

Real Madrid gegen Inter Mailand bringt am 8. September um 21.00 Uhr zwei Mannschaften zusammen, die mit hohen Erwartungen in die neue Saison starten. Für den spanischen Rekordsieger ist das Heimspiel gegen Inter gleich ein direkter Vergleich mit einem international erfahrenen Konkurrenten.

Bei Liverpool gegen Atlético Madrid wartet am 9. September um 21.00 Uhr ein weiteres Duell zweier etablierter europäischer Spitzenteams. Liverpool möchte den Heimvorteil zum Auftakt nutzen, während Atlético mit einem Auswärtserfolg früh ein Zeichen setzen könnte.

Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick besonders auf Borussia Dortmund gegen Villarreal am 8. September um 21.00 Uhr. Dortmund eröffnet damit als erster deutscher Club die neue Ligaphase. Gegen die Spanier bietet sich die Gelegenheit, vor eigenem Publikum die ersten Punkte zu sammeln.

Der VfB Stuttgart empfängt am 9. September um 18.45 Uhr Viking Stavanger. Bayern München startet am 10. September um 21.00 Uhr zu Hause gegen Bodø/Glimt, während RB Leipzig zeitgleich bei Como antritt.

Der erste Spieltag findet vom 8. bis 10. September statt. Damit beginnt die Ligaphase direkt mit drei aufeinanderfolgenden Champions-League-Abenden.

Nicht der Gruppensieg, sondern jeder Tabellenplatz zählt

Die neue Struktur verändert den Blick auf einzelne Ergebnisse. Es geht nicht mehr darum, eine Gruppe mit vier Mannschaften zu gewinnen. Alle 36 Clubs werden in einer gemeinsamen Tabelle geführt.

Die ersten acht Mannschaften ziehen direkt ins Achtelfinale ein. Die Plätze 9 bis 24 führen in die Play-offs, in denen die übrigen acht Achtelfinalisten ermittelt werden. Für die Teams auf den Plätzen 25 bis 36 endet der Wettbewerb nach der Ligaphase.

Dadurch kann ein Punkt aus einem frühen Spiel später entscheidend sein. Gleichzeitig treffen die Mannschaften nur einmal aufeinander. Ein Rückspiel, in dem ein vorheriges Ergebnis korrigiert werden könnte, gibt es in dieser Phase nicht.

Bis zum 27. Januar 2027 absolviert jeder Club vier Heim- und vier Auswärtsspiele. Erst danach steht fest, wer direkt weiterkommt, in die Play-offs muss oder aus dem Wettbewerb ausscheidet.

Paris bleibt der Maßstab

Paris Saint-Germain startet als Titelverteidiger. Nach 90 Minuten und der anschließenden Verlängerung stand es im vergangenen Finale gegen Arsenal 1:1. Im Elfmeterschießen setzte sich Paris mit 4:3 durch und gewann die Champions League damit zum zweiten Mal in Folge.

Arsenal gehört nach dem Finaleinzug und dem Gewinn der englischen Meisterschaft ebenfalls zum Favoritenkreis. Hinzu kommen die etablierten europäischen Spitzenteams aus Madrid, Barcelona, Liverpool und Manchester.

Aus deutscher Sicht besitzt Bayern München die größte internationale Erfahrung. Der Halbfinaleinzug der vergangenen Saison hat gezeigt, dass die Mannschaft mit Europas Spitze mithalten kann. Borussia Dortmund, RB Leipzig und der VfB Stuttgart gehen dagegen nicht mit derselben Favoritenrolle in den Wettbewerb. Gerade das macht ihre Wege durch die acht Spieltage interessant.

Der Champions-League-Start 2026/27 liefert noch keine Entscheidung über den späteren Titelgewinner. Er zeigt aber früh, welche Mannschaften mit dem neuen Ligasystem zurechtkommen und wer bereits nach den ersten Begegnungen unter Druck gerät.

Alle Begegnungen des ersten Spieltags sowie die verfügbaren Wettmärkte und Quoten findest du auf tipwin.de

Weitere Artikel

Übersicht

Bleibe auf dem Laufenden mit den neuesten Updates aus der Welt des Glücksspiels.

ABONNIEREN

Sicherheit und
Vertrauen

bureau veritas certification GGL Comodo Gordon Moody GamCare DSWV 18+